Austausch 2017 Unser Trip nach Tschechien

Am 18. September fuhren wir morgens um 8 Uhr in Quedlinburg los.
Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung unseres Projektes durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt konnten wir sehr viel  über die Geschichte der Stadt und Festung sowie der Gedenkstätte Terezin erfahren.
Schon bei der Ankunft hinterließen die vielen Kreuze und Gräber einen bleibenden Eindruck. Man bekommt ein Gefühl von Trauer, so viele Tote und es sind doch so wenig zu den gesamten Opfern des Krieges vorallem, wenn man daran denkt das Theresienstadt ein Übergangslager und kein Vernichtungslager war. Von vielen der Toten weiß man heute nicht mal mehr die Namen und kann ihnen nicht die letzte Ehre erweisen.
Da uns eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte trotz ihrer tschechischen Herkunft sehr gut deutschsprachig, interessant, einfühlsam zwei Stunden führte, wurden wir für diesen Ort besonders sensibilisiert.
Auf dem ersten Hof wurde uns dann einiges über die kleine Festung erzählt. Vom ersten Hof aus erkennt man den Schriftzug „Arbeit macht Frei“ und man bekommt ein  sehr beklemmendes Gefühl.
 Auf dem zweiten Hof wurden uns dann die Baracken der Insassen gezeigt und es ist erschreckend in was für Verhältnissen diese Menschen leben mussten. Uns wurde auch etwas über einen Fluchtversuch erzählt oder über die unzähligen Hinrichtungen. Im Anschluss an unserer Führung sahen wir uns noch den Propagandafilm an, in dem gezeigt wurde wie "toll" Theresienstadt ist und man doch freiwillig herkommen sollte zu diesem Erholungsort.
Insgesamt hat uns der Besuch von Theresienstadt stark beeindruckt. Wir konnten viele Eindrücke mitnehmen und  ein besseres Verständnis für die damalige Zeit entwickeln.
   
Nach dem Besuch in Theresienstadt fuhren wir weiter nach Dobris. Wir wurden freundlich begrüßt mit selbstgemachten Muffins und kleinen Schnittchen und dann gab es eine Schülerpräsentation über den Ablauf der nächsten Tage .
Am zweiten Tag war das Bergbaumuseum in Pribram unser Ziel, Untertage haben wir uns über den Silberbergbau informiert. Gegen Mittag stiegen wir auf den Heiligen Berg und konnten ein heute noch bewirtschaftetes Kloster kennenlernen. 
Danach folgte Projektarbeit in der Schule und individuelle Gestaltungen des Nachmittages und Abends mit der Gastfamilie. Die Glashütte in Nizbor, in der Glas geblasen und geschliffen wird, wurde von uns am  Mittwochvormittag besucht, anschließend erlebten wir eine Tour im Schloss von Dobris. Nach dem Essen arbeiteten wir weiter am Projekt.  Am 21.09 ging es in eine Tropfsteinhöhle, in der wir einiges über Steinformationen ,Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagnaten erfuhren.  Die Präsentation unserer Projektthemen erfogte in der Aula des Gymnasiums.
Bevor der Tag  mit einer Abschlussparty ausklang.
Am letzten Tag unseres Besuches fuhren wir nach Prag, wo wir uns die Burg / Kathedrale ansahen und danach über die Karlsbrücke liefen um in die Altstadt von Prag zu gelangen.     
   
Nach etwa 5 Stunden Fahrt kamen wir wieder in Quedlinburg an.   
Abschließend kann man sagen, dass dieser Austausch eine einmalige und wunderbare Erfahrung für jeden von uns war,  die wir auch dank der wohlwollenden Förderung der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt machen durften. Das Programm war sehr gelungen und eine gute Balance aus Landeskunde, Kultur, Geschichte und Freizeit.

Jessica und Dustin

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