Rollstuhlsport macht Schule

Unter dem Motto „Rollstuhlsport macht Schule“ konnten Schüler der Fachrichtung Sozialassistenz und der Fachrichtung Physiotherapie Praxisnähe erleben. Mitarbeiter des BG-Krankenhauses Bergmannstrost brachten den Schülern nahe, wie schwer es ist, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein: Hindernisse, die sonst keine sind, werden plötzlich zum Problem.

Auf der einen Seite hatten alle viel Spaß bei Sport und Spiel mit dem Rollstuhl. Auf der anderen Seite wurde den Schülern klar, dass es für die berufliche Kompetenz wichtig ist, die Einschränkungen für Rollstuhlfahrer zu kennen.

Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern des Krankenhauses und bei Frau Hamacher für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung.

Angelika Götz

Kooperationsvertrag mit der HFH

Physiotherapieausbildung mit akademischem Abschluss jetzt an den Berufsbildenden Schulen J.P.C. Heinrich Mette in Quedlinburg möglich.

koop bbs hfhDie Berufsbildenden Schulen J.P.C. Heinrich Mette in Quedlinburg kooperieren im Bildungsgang Physiotherapie mit der Hamburger Fernhochschule (HFH). Erstmals ist es nun den Schülerinnen und Schülern möglich, neben der kostenlosen Ausbildung zum/zur Physiotherapeuten/in ein ausbildungsbegleitendes Studium zu absolvieren.

 

Weiterlesen: Kooperationsvertrag mit der HFH

Besuch bei Endoskopie

Leserpost in „StippVisite“, der Zeitschrift des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben – für Patienten, Mitarbeiter, Besucher und Freunde – Ausgabe Herbst 2016
Mit freundlicher Genehmigung des Verlages phoenixXmedia verlagsgesellschaft für innovative medien mbh, Walsrode

Besuch in der Endoskopie

Unterricht an einem anderen Lernort

Einen Unterricht der besonderen Art konnten die Schülerinnen und Schüler der BFS Physiotherapie und der BFS Masseur/med. Bademeister am 16. März 2016  zum Tag der offenen Tür der Endoskopieabteilung im Harzklinikum in Quedlinburg erleben.

Herr Chefarzt Dr. Nartschik begrüßte die Schüler und informierte über die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge. Das begehbare Darmmodell (Foto) wurde den Schülern von den Ärzten der Fachabteilung erklärt. Die Räume der Endoskopie konnten besichtigt werden und ein Video zur Darmspiegelung erweiterte das Spektrum der diagnostischen Möglichkeiten.

All dies trug dazu bei den Unterricht praxisnah und eindrucksvoll werden zu lassen.

Angelika Götz (Diplommedizinpädagoge)

Foto: J. Menger

Weihnachtsprogramm der BFSHF14

Das etwas andere Weihnachtsprogramm

Für diese Aufführung hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse BFSHF14 richtig ins Zeug gelegt. Bereits im Oktober, also vor dem Praktikum, entwickelten sie in Gruppenarbeit während des Unterrichts im Fach Musik und Rhythmik eigene Klanggeschichten, die sie mit Orff-Instrumenten untersetzten. Jede erdachte Situation wurde analysiert und hinsichtlich ihrer Klangfähigkeit instrumentalisiert. Die Schülergruppen probten unermüdlich und spielten sich „ihre“ Geschichten gegenseitig vor.
hf14 weihnachten 15Weil Frau Rother als Fachlehrerin für Musik und Rhythmik diese Klanggeschichten einem breiteren Publikum zugänglich machen wollte, knüpfte sie den Kontakt zur Tagespflege Christel Sobbe, Thale.

So kam es, dass die Klasse BFSHF14 am 18.12.2015 in Thale vor etwa 30 Senioren und Mitarbeitern während der Weihnachtsfeier der Einrichtung ihr Können unter Beweis stellen konnte. Die Klanggeschichten „Walpurgis“, „Herbstempfinden“ und „Weihnachtsgeschichte“ umrahmten Weihnachtslieder und Gedichte. Aufmerksam verfolgten die Anwesenden den Programmverlauf. Es entwickelte sich ein fröhliches Miteinander, in dem sich viele Senioren und Mitarbeiter zum Mitsingen, Klatschen und Musizieren inspirieren ließen, so dass das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ sogar zweimal gemeinsam gesungen und mit allen verfügbaren Orff-Instrumenten begleitet wurde.
Anschließend übergaben die Schüler und Schülerinnen kleine Präsente – Gläser mit Konfitüre und Beutel mit Weihnachtsplätzchen, die von den Klassen des Bildungsgangs Assistenz für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Hauswirtschaft und Familienpflege während der fachpraktischen Ausbildung in der Lehrküche hergestellt worden waren. Auch die Schüler wurden mit selbstgebastelten Überraschungen bedacht.

Es war eine gelungene Begegnung Angehöriger verschiedener Altersgruppen, man trat miteinander in Gedankenaustausch. Beide Seiten bekräftigten den Wunsch, diese Verbindung weiter auszubauen. Für die Klasse BFSHF14 gab dieses Treffen einen Einblick in die Pflege von Senioren, dem Schwerpunkt der sozialpflegerischen Ausbildung im dritten Schuljahr. Und wer weiß, ob nicht sogar die Aussicht auf einen Praktikumsplatz entstanden ist.

A. Rother, S. Hobusch