Kooperationsvertrag mit der HFH

Physiotherapieausbildung mit akademischem Abschluss jetzt an den Berufsbildenden Schulen J.P.C. Heinrich Mette in Quedlinburg möglich.

Die Kombinationsmöglichkeit mit dem Studiengang „Health Care Studies für Auszubildende (B.Sc.)“ qualifiziert die Absolventen in doppelter Hinsicht für eine erfolgreiche Zukunft – mit dem Berufsexamen der Berufsfachschule Physiotherapie und dem akademischen Bachelor of Science. Dadurch eröffnet die Quedlinburger Schule ihren Schülerinnen und Schülern als erste staatliche Schule diese Bildungsmöglichkeit.

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Pünktlich zum Tag der Offenen Schule am 18.02.2017 unterzeichneten die Schulleiterin Elke Koch und der Fachbereichskonferenzleiter für Nichtärztliche Heilberufe Erik Melcher im Beisein der Studienzentrumsleiterin Aschersleben Jeannette Eckert-Ulrich den Kooperationsvertrag zwischen den Berufsbildenden Schulen J.P.C. Heinrich Mette Quedlinburg und der Hamburger Fern-Hochschule HFH. Die Schülerinnen und Schüler der Physiotherapie können durch diese Kooperation bereits ab dem neuen Schuljahr 2017/2018 mit dem ausbildungsbegleitenden Studiengang „Health Care Studies für Auszubildende (B.Sc.)“ am Standort Aschersleben die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Dadurch eröffnen sich für die Absolventen zahlreiche Möglichkeiten in der späteren Ausgestaltung ihrer beruflichen Tätigkeit und infolge der internationalen Anerkennung auch die Möglichkeit, barrierefrei im Ausland zu arbeiten.

Nach einem Jahr Ausbildung an den Berufsbildenden Schulen J.P.C. Heinrich Mette Quedlinburg in der Berufsfachschule Physiotherapie können sich die Lernenden für das zweite Ausbildungsjahr überlegen, ob eine zusätzliche Studienleistung für sie überhaupt in Frage kommt. Sollten sich die Schülerinnen und Schüler dann für das Studium entscheiden, werden sie durch die Lehrkräfte der Berufsfachschule begleitet und unterstützt. Die Studieninhalte werden in Abstimmung mit den Unterrichtszeiten der Schule im Studienzentrum Aschersleben vermittelt.

Eine weitere Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist, neben der begonnenen Ausbildung zum/zur Physiotherapeuten/in, der Nachweis der allgemeinen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife. Aber auch Schülerinnen und Schüler ohne diese Reifenachweise können auf der Grundlage des Hamburger Hochschulgesetzes nach einer entsprechenden Einzelfallprüfung zugelassen werden.

Die  Berufsbildenden Schulen J.P.C. Heinrich Mette Quedlinburg begegnen mit dieser Kooperation zwei derzeit prägnanten arbeitsmarktlichen Entwicklungen. Zum einen ist der Ruf nach einer Akademisierung der Gesundheitsfachberufe, auch im europäischen Vergleich, in Deutschland nicht mehr überhörbar. Zum anderen bahnt sich ein eklatanter Fachkräftemangel im Bereich der Physiotherapie an. Auf Grund der demografischen Entwicklung, der steigenden Zahl älterer Menschen und den gesundheitlichen Folgen unserer Leistungsgesellschaft ist die Physiotherapie in Deutschland vor eine Reihe neuer Herausforderungen gestellt. Es werden mehr Therapeutinnen und Therapeuten mit hohem fachlichen Wissen und ausgeprägten berufsspezifischen und fachwissenschaftlichen Kompetenzen benötigt. Eine Kooperation zwischen Hochschule und Berufsfachschule trägt dieser Entwicklung Rechnung und wird die Physiotherapie in eine neue Dimension der beruflichen Bildung führen.

Weitere Informationen sind hier auf der Homepage der Schule und der Homepage der HFH erhältlich. Bewerbungen für den Bildungsgang Physiotherapie an den Berufsbildenden Schulen J.P.C. Heinrich Mette Quedlinburg werden ab sofort entgegengenommen.
Nach einer Terminabsprache (telefonisch unter 03946 2080 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bietet die Schule auch gern persönliche Beratungen an. „Wir wissen, dass gerade berufliche Entscheidungen für die Lernenden und die Eltern nicht einfach sind. Daher freuen uns umso mehr, wenn die Interessenten den Weg zu uns finden und wir sie auf ihrem Weg unterstützen können.“ So die Schulleiterin Frau Koch.

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete am 20.02.2017 von der Unterzeichnung des Vertrages.

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